{"id":4166,"date":"2023-06-13T14:16:30","date_gmt":"2023-06-13T12:16:30","guid":{"rendered":"https:\/\/ambberna.esteri.it\/italia-e-svizzera\/cooperazione-politica\/storia\/"},"modified":"2023-12-06T11:16:39","modified_gmt":"2023-12-06T09:16:39","slug":"storia","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ambberna.esteri.it\/de\/italia-e-svizzera\/cooperazione-politica\/storia\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><strong><b>Historischer Hintergrund<br \/>\n<\/b><\/strong><br \/>\nIm 1. Jahrhundert v. Chr. wurde die als &#8222;Helvetia&#8220; bekannte Region f\u00fcr die R\u00f6mer interessant. Die Bauten von Avenches bei Bern und Augusta Raulica (Augst) bei Basel gehen auf diese Zeit zur\u00fcck. Das Ende des R\u00f6mischen Reiches \u00f6ffnete die T\u00fcr f\u00fcr die germanische Einwanderung. Burgunder, Alemannen, Franken und Langobarden besiedelten das heutige helvetische Gebiet bis 800 n. Chr., als Karl der Grosse es seiner Herrschaft unterstellte.<\/p>\n<p>Ab etwa 600 n. Chr., als die helvetische Bev\u00f6lkerung zum Christentum \u00fcbertrat, liessen sich irische M\u00f6nche in der Region nieder, was zur Gr\u00fcndung zahlreicher Kl\u00f6ster f\u00fchrte (St. Gallen, Disentis, Luzern, Einsiedeln). Ende des 9. Jahrhunderts erm\u00f6glichte die Zersplitterung des Reiches Karls des Grossen mehreren lokalen Dynastien (Z\u00e4hringer, Savoyer, Habsburger), sich in der helvetischen Region zu etablieren. Auf die wiederholten Versuche der Habsburger, den Zugang zum Gotthard zu kontrollieren, reagierten die Bewohner von Uri, Schwyz und Unterwalden, indem sie <strong>1273<\/strong> eine auf dem Prinzip der gemeinsamen Verteidigung basierende F\u00f6deration gr\u00fcndeten (<strong>Pakt vom &#8222;Gr\u00fctli&#8220;<\/strong>), aus der die erste Keimzelle der helvetischen Nation hervorging.<\/p>\n<p>Der Beginn der Neutralit\u00e4t manifestierte sich w\u00e4hrend des <strong>Dreissigj\u00e4hrigen Krieges (1618-1648)<\/strong>, nach dem die Schweizer Bev\u00f6lkerung nicht mehr an europ\u00e4ischen Konflikten beteiligt war. Im Westf\u00e4lischen Frieden wurde der Status der Schweiz anerkannt und sogar die formellen Bindungen, die sie noch an das alte Reichssystem gebunden hatten, wurden aufgehoben.<\/p>\n<p>Nach der Besetzung der Schweiz durch franz\u00f6sische Truppen im Jahr 1798 und dem <strong>Wiener Kongress 1815<\/strong> wurde die Schweiz in eine Eidgenossenschaft mit 22 Kantonen umgewandelt.<\/p>\n<p>Das Aufkommen des liberalen st\u00e4dtischen B\u00fcrgertums zum Nachteil der konservativen l\u00e4ndlichen Gebiete der Zentralschweiz f\u00fchrte 1848 zur Annahme einer neuen Verfassung, deren Grunds\u00e4tze gr\u00f6sstenteils noch heute g\u00fcltig sind.<\/p>\n<p>Die Revision der <strong>Verfassung<\/strong> von <strong>1848<\/strong>, die durch die allm\u00e4hliche Durchsetzung radikaldemokratischer Str\u00f6mungen beg\u00fcnstigt wurde, f\u00fchrte zum <strong>neuen Text von 1874<\/strong>, der die Einf\u00fchrung des Systems der &#8222;direkten Demokratie&#8220; mittels des best\u00e4tigenden Volksreferendums sanktionierte, das noch heute ein charakteristisches Merkmal des politischen Systems der Schweiz ist. Um den Willen von Minderheiten bei wichtigen Entscheidungen zu sch\u00fctzen, wurde ausserdem das Erfordernis einer doppelten Mehrheit, d. h. einer Volks- und einer Kantonsmehrheit, festgeschrieben.<\/p>\n<p>Im Laufe des<strong> 20. Jahrhunderts<\/strong> hat die Schweiz ihr politisches und institutionelles System weiter gefestigt, das auf den <strong>beiden Grundprinzipien der Neutralit\u00e4t und der direkten Demokratie<\/strong> beruht. Nachdem die Schweiz den Ersten Weltkrieg unbeschadet \u00fcberstanden hatte, st\u00e4rkte sie ihr internationales Ansehen, so dass sie zum Sitz der wichtigsten internationalen Konventionen und des damaligen V\u00f6lkerbundes wurde. Am Ende des Zweiten Weltkriegs konnte Bern dank der Aufrechterhaltung der Neutralit\u00e4t einen festen Platz unter den industriell fortschrittlichsten L\u00e4ndern einnehmen und eine f\u00fchrende Rolle im internationalen Finanzsystem spielen. Heute ist die Schweiz Mitglied der UNO und setzt ihren Dialog mit der Europ\u00e4ischen Union fort, ohne jedoch eine Mitgliedschaft in Betracht zu ziehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.eda.admin.ch\/aboutswitzerland\/de\/home\/politik-geschichte\/geschichte-der-schweiz.html\">Geschichte der Schweiz<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Historischer Hintergrund Im 1. Jahrhundert v. Chr. wurde die als &#8222;Helvetia&#8220; bekannte Region f\u00fcr die R\u00f6mer interessant. Die Bauten von Avenches bei Bern und Augusta Raulica (Augst) bei Basel gehen auf diese Zeit zur\u00fcck. Das Ende des R\u00f6mischen Reiches \u00f6ffnete die T\u00fcr f\u00fcr die germanische Einwanderung. 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