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Leitfaden zum Instrument

Das Dekret des Ministeriums für Unternehmen und Made in Italy vom 12. Juni 2023 wurde im Amtsblatt vom 9. August 2023 veröffentlicht. Darin werden die Modalitäten für die Verwendung der zusätzlichen Mittel festgelegt, die dem Wagniskapital-Unterstützungsfonds zugewiesen werden und mit denen Investitionen in das Kapital innovativer Start-ups und innovativer kleiner und mittlerer Unternehmen unterstützt werden sollen.

Das Dekret ändert insbesondere das Dekret des Ministers für wirtschaftliche Entwicklung (jetzt Ministerium für Unternehmen und Made in Italy) vom 1. Oktober 2020, indem es die folgenden Definitionen festlegt:

  • „Umwandlungsfinanzierung“ ist ein „eigenkapitalähnliches“ Instrument, das aus einer Einlage besteht, die nicht zu einer Rückzahlung oder Erstattung führt und für den im Verwaltungsreglement angegebenen Zeitraum fiktive Zinsen erzeugt, die zu einem ebenfalls im Verwaltungsreglement angegebenen einfachen fiktiven Jahreszinssatz auflaufen, die in Eigenkapital der Zielgesellschaft umgewandelt werden (unter Berücksichtigung der fiktiven Zinsen für den alleinigen Zweck des Umwandlungsverhältnisses), wenn vor dem Ende der Liquidationstätigkeit des Fonds die folgenden Umstände eintreten, es sei denn, das SGR verzichtet im alleinigen Interesse der Fondsteilnehmer auf die Umwandlung, einschliesslich der fiktiven Zinsen
  • „Vorgeschlagene Anleger“ sind professionelle Anleger oder qualifizierte Anleger, die dem Fonds ein oder mehrere Zielunternehmen vorschlagen, in die der betreffende Anleger einen Betrag von jeweils mindestens 50.000,00 EUR investiert hat“.

Das Dekret sieht unter anderem vor, dass:

  • wenn es sich bei dem Zielunternehmen um ein innovatives KMU handelt, das börsennotierte Aktien ausgibt, die Erstinvestition des Fonds in dieses Zielunternehmen auch in Form einer Kapitalbeteiligung erfolgen kann
  • der Fonds kann Folgeinvestitionen in die Portfoliounternehmen tätigen, wobei er vorzugsweise solche Unternehmen auswählt, in die der Fonds das wandelnde Finanzierungsinstrument bereits umgewandelt hat, und zwar bis zu einem Gesamthöchstbetrag von 50.000.000 Euro, einschließlich der mit diesen Investitionen verbundenen Kosten und Auslagen, unter Verwendung der in Artikel 38 Absatz 3 des Gesetzesdekrets Nr. 34/2020 genannten Mittel. Der Wert der einzelnen Folgeinvestitionen darf einen Höchstbetrag von 5.000.000 Euro pro einzelnem Portfoliounternehmen nicht überschreiten“;
  • Die SGR erhält ausserdem eine marktübliche Erfolgsvergütung in Höhe von 15% (fünfzehn Prozent) auf den Betrag, der sich aus der Differenz zwischen dem Endwert des Fonds und dem Nennwert des Fonds ergibt, abzüglich einer etwaigen Mindestrendite für den Anleger in Höhe von 5% p.a. mit Zinseszins auf den eingezahlten und von Zeit zu Zeit tatsächlich verwendeten Betrag des Fondsvermögens, berechnet in der Zeit zwischen dem Datum der tatsächlichen Verwendung dieser Beträge und dem Datum der jeweiligen Ausschüttung.